Grenze Costa Rica – Panama

Grenzübergang: Paso Canoas

Auf costaricanischer Seite: ca. 15 Minuten

Kosten: 7 USD pro Person Ausreisegebühr, 1 USD pro Person Transaktionsgebühr (beim Kiosk)

Diese Grenze war bis jetzt unsere schnellste und entspannteste Grenze. Es gab kaum Schlangen, alles ist nah beisammen und die Beamten haben größtenteils schnell gearbeitet.

Man muss zuerst die Ausreisegebühr für Costa Rica bezahlen. Wir haben das am Kiosk gegenüber der Migración gemacht. Dort kam noch 1 USD Transaktionsgebühr dazu. Man bekommt eine Quittung über die Zahlung und geht damit zur Migración. Es gibt wohl bei der Aduana auch einen Automaten, an dem man mit Kreditkarte bezahlen kann. Das haben wir erst danach herausgefunden, es wäre vielleicht die bessere und günstigere Option.

Dann mussten wir nur noch ein Ausreiseformular ausfüllen und bei der Migración den Ausreisestempel abholen.

Bei der Aduana war die Autoausreise flott erledigt. Die Permiso wird einbehalten, man bekommt einen Beleg über die Aufhebung der Permiso.

Auf panamaischer Seite: ca. 45 Minuten

Kosten: 1 USD pro Person Einreisegebühr, 15 USD Autoversicherung (für 30 Tage).

Eine Beamtin klärte uns auf, dass wir zuerst die Versicherung abschließen müssten. Die Versicherung kostet 15 USD für einen Monat und kann in einem kleinen Häuschen gegenüber der Migración und Aduana abgeschlossen werden. Man sollte darauf achten, dass alle Daten stimmen, da die Beamten bei der Aduana die Daten teilweise nur von den Versicherungspapieren abtippen. Die Dame von der Versicherung hat von sich aus die nötigen Kopien für den Zoll gemacht und uns mitgegeben: Vom Versicherungsschein, dem Pass des Fahrzeughalters und der Zulassung.

Dann haben wir den Einreisestempel für Panama abgeholt. Das ging in einer Minute. Man zahlt 1 USD Einreisegebühr an die Dame im blauen Polohemd, kriegt als Beleg einen Sticker in den Pass und geht zum Schalter der Migración. Der Beamte hat unsere Pässe nur schnell elektronisch eingelesen und ein Foto gemacht, dann hatten wir den Einreisestempel.

Etwas schwieriger war die Autoeinreise. Die Beamtin hatte schon nicht so super viel Lust, sich mit unseren komplizierten ausländischen Papieren zu beschäftigen und hat dann ziemlich geschludert. Für die Verschiffung ist es wichtig, dass alle Daten auf der Permiso stimmen. Das hat bei uns ganze 5 Anläufe gedauert, da die Beamtin erst den Nachnamen vergessen hatte und dann die Fahrgestellnummer viermal falsch eingegeben bzw. falsch korrigiert hat.

Am Ende wird das Auto noch inspiziert (in unserem Fall ein kurzer Blick von außen darauf geworfen). Hierfür erhält man einen Stempel.

Am Ausgang kontrolliert ein Beamter die Papiere auf Vollständigkeit.

Wir konnten problemlos Geld wechseln.