Grenze Nicaragua – Costa Rica

Grenzübergang: Penas Blancas

Auf nicaraguanischer Seite: ca. 30 Minuten

Kosten: ?? USD pro Person Ausreisegebühr (haben wir vor lauter Chaos vergessen, es war der einfachste Teil der Grenze)

Die Grenze ist insofern chaotisch, als dass total unklar ist, wo man hinmuss. Wir sind mehrmals einfach irgendwohin gefahren, bis uns jemand den Tipp gegeben hat, dass wir falsch sind, und haben uns dann durchgefragt. Ansonsten war die Grenze, die den Ruf hat, sehr langwierig zu sein, in Ordnung.

Zuerst muss man zur Migración für die Personenausreise. Dazu muss man die Ausreisegebühr bezahlen und kriegt dann einen Schalter weiter den Ausreisestempel.

Die Aduana findet man nur auf Nachfrage und das Prozedere ist etwas undurchsichtig. Man muss den gleichen Zettel wie bei der Einreise erneut ausfüllen. Das Auto muss auch erneut von der Polizei inspiziert werden. Die Polizistin hatte aber keine Lust und hat einfach so unterschrieben. Mit der Unterschrift ging es zurück zum Zoll, der dann die Permiso aufgehoben hat.

Auf costaricanischer Seite: ca. 1,5 Stunden

Kosten: 28 USD Autoversicherung (für 30 Tage), Kopierkosten

Zuerst muss die Migración erledigt werden. Man muss ein Einreiseformular am Schalter erfragen, ausfüllen und bekommt dann den Einreisestempel. Ohne ausgefülltes Formular wird man wieder weggeschickt, man bekommt es aber auch nicht im Vorhinein ausgehändigt. Etwas seltsam, aber wir wurden von dem netten Menschen vor uns daraus hingewiesen und mussten nicht zweimal anstehen.

Dann geht es zum ersten Teil des Zolls: Man bekommt ein Formular zum Ausfüllen (es wird unter anderem nach der Motornummer gefragt, also vorher rausfinden) und der Beamte trägt dann die Daten in sein Logbuch ein und schickt einen mit einer Art Laufzettel weiter. Eigentlich sollte das Gepäck vom Zoll kontrolliert werden, bevor dieser erste Beamte einen weiterschickt. Als wir erklärt haben, dass wir keine Reisetaschen haben und das Gepäck mehr oder weniger lose im Auto herumfliegt, wurde dieser Schritt übersprungen.

Auf der Suche nach dem zweiten Teil des Zolls sind wir durch die Autodesinfektionsanlage gefahren. Ob das nötig war, wissen wir nicht. Eine Gebühr wollte jedenfalls niemand dafür, eine Bestätigung haben wir aber auch nicht bekommen.

Wir haben uns erst verirrt und dann zum zweiten Teil der Aduana durchgefragt: Von der Migración aus geradeaus und dann irgendwann, wo links viele LKW stehen und es rechts ziemlich tot aussieht, rechts abbiegen. Hier mussten wir erst eine Versicherung abschließen. Diese war mit 28 USD sehr viel teurer als erwartet, das Abschließen ging aber schnell. Die Verlängerung kostete ca. die Hälfte, bei einem längeren Aufenthalt wird es also günstiger.

Der Zoll benötigt Kopien von Versicherungsschein, Pass und Zulassung. Ob auch eine Kopie des Führerscheins benötigt wurde, wissen wir nicht mehr. Mit den Papieren stellt man sich beim Zoll an und erhält nach kurzer Bearbeitungszeit die Permiso.

Geld wechseln war nicht so einfach, da die Geldwechsler uns nicht aktiv angesprochen haben. Nachdem wir verschiedene Menschen gefragt haben (z.B. die Helfer der Busunternehmen), haben wir einen Geldwechsler gefunden.